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Neue Funktion: Größere Batterie optimal ausnutzen

Wer kennt nicht das Problem? Da kauft man sich einen größeren Akku für seinen Mäher und wundert sich dann, dass die Mähzeiten sich dennoch nicht verlängern.

Aber woran liegt das?

Die maximale Kapazität des Akkus ist in der Firmware des Mähers fest hinterlegt. Beim R40Li sind es beispielsweise 1200mAh. 

Wird dieser Akku jetzt geladen, dann wartet der Mäher bis der Ladestrom unter 300mA sinkt. Als Ladegerät kommt eine Konstant Strom/Spannungsquelle zum Einsatz. Bei oben genannten Mäher ist diese auf 1A / 21.6V parametriert. 

Sinkt die Ladespannung unter die Grenze, geht der Mäher davon aus, dass der Akku seine maximale Kapazität aufgenommen hat. Daher wird die Restkapazität auf 1200mAh gesetzt.

Beim Mähen überwacht der Mäher dann den Stromverbrauch und rechnet den verwendeten Strom von der Kapazität ab. Unterschreitet die berechnete Restkapazität nun einen vordefiniert Wert, tritt der Mäher den Heimweg an.

Da nun aber unter Umständen ein größerer Akku verbaut wurde, weiß der Mäher nichts davon, dass hier noch mehr stille Reserven schlummern.

 

In der kommenden Firmware von Robonect V1.0 Beta 6 wird es nun möglich sein, die Kapazität besser auszunutzen. Hierzu macht sich Robonect zu nutzen, dass der Mäher im manuellen Modus die berechnete Restkapazität ignoriert und solange mäht, bis die Spannung unter ein Minimum fällt. Daher wird das manuelle Mähen auch oft als Akkutest bezeichnet. 

 

Robonect nutzt dies nun aus. Verlässt der Mäher die Ladestation und beginnt zu mähen, wird der Modus von "Auto" auf "Manuell" geändert. Hier mäht der Mäher nun solange, bis einer der Grenzwerte erreicht wird. Die Grenzwerte lassen sich dabei frei konfigurieren.

Anschließend wird der Status auf "Auto" geändert, was den Mäher nach Hause bringt.

[FHA]

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